wieso?

eine gute Frage! Soll man nicht eine Sache wieder verfolgen, die mich nie losgelassen hat? All die Jahre. Nie aus den Gedanken verschwunden: Mein eigenes Folkeboot. Aber bis es soweit ist, wollen noch viele Dinge betrachtet werden.

  • Wie sieht es mit dem Zeitbudget aus. Segeln ist genauso aufwendig  wie das Reiten. Wenn nicht gar aufwendiger
  • Welche Kosten kommen auf mich zu?
  • Wo soll das Folke liegen?
  • Wo ist ein gut erreichbares Winterlager?
  • Soll es ein klassisches Holzfolke werden. Eines, von dem ich immer träumte. Mit all den Nachteilen. Ist es auch im nächsten Jahr dicht? Wie schaffe ich nur die Winterarbeit? …
  • und so weiter …

Aber wieso kommt gerade jetzt der Gedanke wieder so sehr in das Bewusstsein?

Es mag damit zusammenhängen, dass mein gerade erworbenes Pferd leider auch bald wieder gehen muss, da es sich herausgestellt hat, dass es nicht mehr allzu lange zu leben hat.

Auch könnte es ein Grund sein, dass ich nie die Unterstützung und den Zusammenhalt in der Reiterwelt fand, die ich vom Segeln her kannte. Vielleicht tue ich jetzt dem Einen oder Anderen Unrecht. Doch diese wirklichen Freunde wissen auch, dass Sie hiermit nicht gemeint sind.

Dann ist da noch die Sehnsucht. Jedesmal wenn ich auf das Meer blicke, zieht es mich magisch an.

Nun ist es aber erst einmal daran Daten zu sammeln und zu kalkulieren. Zu sehen, ob auch Claudia daran Gefallen finden könnte. Mich wieder langsam an meine Seebeine zu gewöhnen. Abläufe zu üben. Das Leben auf dem Wasser mit allen Sinnen zu geniessen.

Ich bin mir sicher, dass mein Folkeboot mich finden wird. Dann, wenn die Zeit reif dafür scheint.

SuperSpeed
Quelle: Color Line – Superspeed — Grønningen Fyr (i nærheten av Kristiansand)